Verlängerung der Dauer der schriftlichen Prüfungen im Zentralabitur am Beruflichen Gymnasium im Jahr 2021

Vor dem Hintergrund des gemeinsamen Abituraufgabenpools der Länder hat die Kultusministerkonferenz (KMK) am 08.12.2016 beschlossen, die zeitliche Dauer der schriftlichen Abiturprüfungen in den Fächern mit Bildungsstandards spätestens ab dem Abitur 2021, d. h. erstmals für Schülerinnen und Schüler, die 2019 in die Qualifikationsphase eintreten, zu vereinheitlichen. Dabei wurden fachspezifisch jeweils differenzierte Regelungen für die Klausurdauer im Abitur getroffen, die in der praktischen Umsetzung zu folgenden Gesamtarbeitszeiten führen: Englisch und Französisch 270 Minuten (LK) und 240 Minuten (GK); Mathematik 270 Minuten (LK) und 225 Minuten (GK); Deutsch 270 Minuten (LK) und 210 Minuten (GK).

Künftige Dauer der Abiturklausuren in den einzelnen Fächern

Die Umsetzung des oben genannten Beschlusses soll in Nordrhein-Westfalen für alle Fächer des Abiturs gelten. Die fachspezifischen Umsetzungen der Verlängerung der Dauer der schriftlichen Prüfungen im Zentralabitur im Jahr 2021 finden Sie in den jeweiligen Abiturvorgaben 2021 (Zentralabitur Berufliches Gymnasium / Faecher).

Zentraler Leitgedanke der inhaltlichen Umsetzung

Der zentrale Leitgedanke der Umsetzung in Nordrhein-Westfalen besteht darin, dass die zusätzliche Bearbeitungszeit in den Abiturklausuren nicht in erster Linie eine Erhöhung der quantitativen Anforderungen nach sich zieht, sondern primär die Qualität der vertieften Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema bzw. Gegenstand der Prüfung erhöhen soll. Diesem Leitgedanken tragen alle Fächer des Zentralabiturs jeweils fachspezifisch Rechnung. Das bedeutet, dass sich die Aufgaben des Zentralabiturs ab 2021 jeweils fachspezifisch moderat von den Aufgaben früherer Abiturjahrgänge unterscheiden werden.

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