Die Nutzung von Standorttypen für faire Vergleiche
Bei der Ergebnisrückmeldung von VERA3 wird im Rahmen des sog. fairen Vergleichs die Möglichkeit angeboten, sich mit Schulen zu vergleichen, die ähnliche Rahmenbedingungen aufweisen. Im Schuljahr 2011/2012 wird das bisher für diesen Zweck verwendete Standorttypenkonzept verändert und erstmalig auch für Grundschulen eingesetzt. Die Standorttypen dienen ausschließlich der Ergebnissrückmeldung bei den Vergleichsarbeiten.
Bis zum Schuljahr 2010/2011 ordneten Lehrkräfte auf Basis von Einschätzungen ihre Schule einem von drei Standorttypen (bzw. einer "Kontextgruppe") zu. Die Zuordnung zu Standorttypen erfolgt nunmehr nicht mehr durch die Schule selbst, sondern wird für alle Schulen zentral auf Basis von Daten der amtlichen Statistik vorgenommen. Die Zuordnung einzelner Klassen innerhalb einer Schule zu unterschiedlichen Standorttypen ist nicht mehr möglich.
Das Verfahren wurde in Kooperation mit IT-NRW entwickelt.
Bei der Zuordnung werden werden folgende Aspekte berücksichtigt:
- Der Anteil der Migrantinnen und Migranten der Schule, lt. amtlicher Schulstatistik.
- Der Anteil der SGB II-Empfängerinnen und -Empfänger unter 18 Jahren in der Umgebung der Schule.
Die Zuordnung der Standorttypen wird für alle Schulen zentral vorgenommen. Jede Schule wird einem von fünf Standorttypen zugeordnet.
Die Standorttypen sind nunmehr schulformübergreifend definiert.
Vergleich altes und neues Standorttypenkonzept
| Altes Verfahren | Neues Verfahren |
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Zuordnung zu Typen durch Einschätzung der Lehrkräfte anhand vorgegebener Beschreibung
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Datengestützte Zuweisung auf Basis der amtlichen Statistik
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| Drei Standorttypen | Fünf Standorttypen |
Antrag zur Änderung des Standorttyps (Dokument speichern: mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..")
Zur Beschreibung der Standorttypen
Beschreibung des neuen Konzepts in Schule NRW (Ausgabe 6/2011)
