Information für Eltern und Schülerinnen und Schüler
Termine im Schuljahr 2011/2012
- 08.05.2012
- 10.05.2012
- 15.05.2012
Teilnahme
Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen verpflichtend. Hinweise zu den Ausnahmeregelungen finden Sie
hier.
Ziel und Inhalte
Mit Vergleichsarbeiten soll festgestellt werden, über welche Kompe
tenzen die Schülerinnen und Schüler zum Testzeitpunkt in den getesteten Fächern Mathematik und Deutsch verfügen. Die Ergebnisse können von den Schulen mit den Vorgaben der Kernlehrpläne verglichen werden und leisten damit einen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung und zur Förderung der Schülerinnen und Schüler. Eine Einführung in die Ziele von Lernstandserhebungen gibt eine Broschüre des MSW, die als PDF
hier heruntergeladen werden kann.
Die Testaufgaben wurden (seit 2009) unter Leitung des IQB (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, Berlin) gemeinsam von Schulpraktikern und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelt und in ausgewählten Schulen erprobt (http://www.iqb.hu-berlin.de/vera).
Die Hefte aus den vergangenen Jahren können auf den Seiten der Universität Landau abgerufen werden:
www.projekt-vera.de (Materialien).
Was unterscheidet eine Vergleichsarbeit von einer Klassenarbeit?
- Mit Vergleichsarbeiten wird überprüft, welches Wissen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schülerinnen und Schüler in ihrer bisherigen Schulzeit erworben und aktiv zur Verfügung haben, um damit fachspezifisch zu arbeiten. Klassenarbeiten beziehen sich dagegen eher auf die vorausgegangene Unterrichtssequenz.
- Vergleichsarbeiten enthalten unterschiedliche Aufgabenformate (z. B. multiple-choice, halboffene, offene Aufgaben). Im Gegensatz zu Klassenarbeiten decken die Aufgaben das gesamte Schwierigkeitsspektrum ab (dies wird in Voruntersuchungen empirisch bestimmt). Aus testmethodischen Gründen sollen die Lösungen eindeutig als „richtig oder falsch" einzustufen sein. Der Kompetenzwert einer Schülerin bzw. eines Schülers wird aus der Gesamtheit aller eingesetzten Aufgaben bestimmt.
Soll für eine Vergleichsarbeit geübt werden?
Der Aufbau von Kompetenzen ist ein langfristiger Prozess, der über Jahre hinweg in guten Lernarrangements erfolgt, die auch Alltagsbezüge, das Vernetzen von Inhalten, regelmäßiges Wiederholen von Grundlagen, gegenseitiges Erklären, Zusammenstellen und Umarbeiten von Übersichten, eigene Schreibprodukte usw. beinhalten.
Ein gezieltes Trainieren von Testaufgaben kann diesen Kompetenzaufbau nicht ersetzen. Es verfälscht aber das Ergebnis der Lernstandserhebung, da dann vielleicht kurzfristig Wissen oder Fertigkeiten eingebracht werden, die als dauerhafte Kompetenz noch gar nicht verfügbar sind.
Sinnvoll ist es aber, die Schülerinnen und Schüler auf die ungewohnten Aufgabenformate vorzubereiten.
Welche Rückmeldungen erhalten Eltern über das Ergebnis ihres Kindes?
Gemäß dem RdErl. des MSW vom 20.12.2006 "Zentrale Lernstandserhebungen (Vergleichsarbeiten)" (PDF-Datei, 3 S., 16 KB) erhalten die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten die Ergebnisse ihres Kindes sowie die Ergebnisse der Klasse und der Schule auf einem landeseinheitlichen Formblatt.
Die Ergebnisse der Schule im landesweiten Vergleich, werden auf der Schulkonferenz vorgestellt.
Welchen Einfluss hat das Ergebnis der Vergleichsarbeit auf die Notengebung?
Die Vergleichsarbeiten werden in Nordrhein-Westfalen nicht als Klassenarbeit gewertet und nicht benotet.
Weitere Informationen zur schülerbezogenen Ergebnisrückmeldung finden Sie
hier.
Wo erhalte ich weitere Informationen?
Weitere Informationen können Sie auf dem Internetangebot der Universität Landau abrufen.
