Die Nutzung von Standorttypen für faire Vergleiche

Bei der Ergebnisrückmeldung von Lernstand 8 wird im Rahmen des fairen Vergleichs die Möglichkeit angeboten, sich mit Schulen zu vergleichen, die ähnliche Rahmenbedingungen aufweisen. Im Schuljahr 2010/2011 wurde das bisher für diesen Zweck verwendete Standorttypenkonzept verändert und erstmalig für Gesamtschulen, Gymnasien, Hauptschulen und Realschulen eingesetzt.

Bis zum Schuljahr 2009/2010 ordneten Schulleitungen ihre Schule einem von drei (Hauptschulen, Gesamtschulen) bzw. zwei (Realschulen, Gymnasien) vorgegebenen Standorttypen zu. Die Zuordnung zu Standorttypen erfolgt nunmehr nicht mehr durch die Schule selbst, sondern wird für alle Schulen zentral auf Basis von Daten der amtlichen Statistik vorgenommen.

Das Verfahren wurde in Kooperation mit IT-NRW entwickelt.

Bei der Zuordnung werden werden folgende Aspekte berücksichtigt:

  1. Der Anteil der Migrantinnen und Migranten der Schule, lt. amtlicher Schulstatistik.
  2. Der Anteil der SGB II-Empfängerinnen und -Empfänger unter 18 Jahren in der Umgebung der Schule.

Die Zuordnung der Standorttypen wird für alle Schulen zentral auf Basis von Daten der amtlichen Statistik vorgenommen. Jede Schule wird einem von fünf Standorttypen zugeordnet.
Die Standorttypen sind nunmehr schulformübergreifend definiert.

 

Vergleich altes und neues Standorttypenkonzept

Altes Verfahren Neues Verfahren
Zuordnung zu Typen durch Schulleitung anhand vorgegebener Beschreibung
Datengestützte Zuweisung auf Basis der amtlichen Statistik
Jeweils schulformspezifische
Typen (jeweils drei für HS und GE; jeweils zwei für GY und RS)
Fünf schulformübergreifende Typen

Zur Beschreibung der Standorttypen

Beschreibung des neuen Konzepts in Schule NRW (Ausgabe 6/2011)

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© 2014 Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen - Letzte Änderung: 10.10.2011