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Beispiel für einen schulinternen Lehrplan zum Kernlehrplan für die Hauptschule
Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Englisch für die Hauptschule steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Hauptschule zur Verfügung.
Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, werden zunächst die Ausgangsbedingungen der Schule mit Blick auf das Fach Englisch skizziert. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine entsprechende Beschreibung für ihre Schule zu erstellen (ggf. auch nur stichwortartig), um die Ausgangsbedingungen zum Startzeitpunkt der Entwicklung des schulinternen Lehrplans als Grundlage für Entscheidungen der Fachkonferenz transparent zu machen.
1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit an einer fiktiven Schule
Die Schule weist einen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund von ca. 80 % aus. Als Folge daraus hat die Entwicklung der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler eine hohe Priorität. Das Fach Englisch erfährt in diesem Zusammenhang eine hohe Akzeptanz im Fächerkanon und wird in Fragen der Unterrichtsentwicklung von der Schulleitung unterstützt und begleitet, z. B. bei der Initiierung von Parallelarbeiten, fächerübergreifenden Projekten, Ausbildung der Methodenkompetenz, Zusammenarbeit mit den Sprachbeauftragten und den Sprachfördercoaches, Förderung von Teilnahme an Fortbildungen.
2 Entscheidungen zum Unterricht
Der Kernlehrplan weist Regelstandards aus. Hierdurch ist die Lehrkraft verpflichtet, alle im Kernlehrplan aufgelisteten Kompetenzerwartungen bei den Lernenden in den entsprechenden Jahrgangsstufen zu entwickeln und auszubilden. Die in den einzelnen Jahrgangsstufen zu behandelnden Themen werden für alle Jahrgangsstufen in Halbjahresübersichten ("didaktisches Kreuz") dargestellt. Anschließend erfolgt eine exemplarische Präzisierung von Einzelthemen für ausgewählte Jahrgänge. Die detaillierten Unterrichtsplanungen zu 6.1, 8.2 und 9.1 befinden sich im Materialpool.
2.1 Unterrichtsvorhaben
Die im Folgenden dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen erfolgt auf zwei Ebenen: in Kapitel 2.1.1 Übersichtsraster und in Kapitel 2.1.2 Konkretisierungen.Die Übersichtsraster (Kapitel 2.1.1) geben den Lehrkräften einen schnellen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindliche Stoffverteilung pro Halbjahr und decken alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen ab. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder unserer Schule bindenden Charakter. Die Übersichten weisen verbindliche Themen und Inhalte der Unterrichtsarbeit sowie verbindliche Vorhaben bezogene Absprachen der Fachkonferenz aus. Die verbindlichen Vorhaben bezogenen Absprachen berücksichtigen die jeweiligen Akzentsetzungen zu den Bereichen des Faches.
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Zur Verdeutlichung der Interdependenz der einzelnen Bereiche des Faches werden die Übersichten im „didaktischen Kreuz“ dargestellt. Es ist zu beachten, dass stets alle vier Bereiche und innerhalb der Bereiche möglichst alle Kompetenzfelder bearbeitet werden (vgl. im KLP: "Kompetenzen werden im Unterricht nicht einzeln und isoliert erworben, sondern in wechselnden und miteinander verknüpften Kontexten. ...[B]ei der Gestaltung von Unterrichtsvorhaben für den Kompetenzerwerb [sind] alle vier Bereiche des Faches – in jeweils unterschiedlicher Gewichtung – in ihrem Zusammenspiel zu berücksichtigen").
Die Übersichtsraster weisen jedoch nur die übergeordneten Methoden- und Handlungskompetenzen aus dem Kernlehrplan aus, welche auf der zweiten Ebene dann wie folgt konkretisiert werden:
Die Konkretisierungen (Kapitel 2.1.2) nehmen eine klar definierte Zuordnung von z. B. Handlungskompetenzen in den einzelnen Bereichen des Faches zu den gewählten Themen und Inhalten vor. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder empfehlenden Charakter. Darüber hinaus dienen sie neuen Lehrkräften zur Orientierung und geben einen Überblick über kompetenzorientierte Unterrichtsvorhaben sowie über schulinterne Absprachen im Fach. Abweichungen und alternative Umsetzungsformen sind selbstverständlich im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich, sofern die Realisierung der Kompetenzen gewahrt bleibt und die vereinbarten Themen behandelt werden.
Weitere Absprachen zu möglichen Projekten, Medien, fächerübergreifenden Arbeiten und Leistungsfeststellungen ergänzen die Halbjahresplanungen; sie werden in den Kapiteln 2.2, 2.3 und 2.4 näher ausgeführt.
Von den 4 zur Verfügung stehenden Wochenstunden wurden in der Fachkonferenz je nach Jahrgangsstufe zwischen 60 und 80 Prozent ausgeplant. Diese zeitliche Planung dient als Orientierung, die den Bedarfen der Lerngruppen angepasst werden kann. Die nicht verplante Zeit soll für individuelle Neigungen und Interessen der Lerngruppen sowie für schulinterne und fachübergreifende Vorhaben zur Verfügung stehen. Für fakultative Inhalte gibt es in den didaktischen Kreuzen /Übersichtsrastern jeweils unter der Rubrik „Ergänzungstexte und Medien“ weitere Hinweise und Anregungen.
2.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben
Jahrgangsstufe 5, 1. Halbjahr
Jahrgangsstufe 5, 2. Halbjahr
Jahrgangsstufe 6, 1. Halbjahr
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Projektarbeit: Storyline: My town (shops and buildings) |
Kommunikative Kompetenzen Hör- und Hör-Sehverstehen/ Leseverstehen: Mitteilungen und Informationen z.B. zum schulischen Umfeld, zu London sights, Zahlen, Uhrzeiten, Preisangaben verstehen Sprechen: in Rollenspielen lebensnahe Alltagssituationen erproben (shopping, tourist in London). Schreiben: Geschichten umgestalten und dabei Kohäsion (and, but, because) herstellen Sprachmittlung: Informationen aus Anzeigen, Prospekten auf Deutsch wiedergeben. |
Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens: Methodentraining: Lesestrategien Erdkunde: Hauptstädte/London |
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Interkulturelle Kompetenzen: Orientierungswissen: Schule und schulisches Umfeld in GB: Fächer, Stundenplan, Tagesablauf Berufsbilder (Hausmeister, Sekretärin, Lehrer, Schulleiter,…) London Sights The Royal Family Handeln in Begegnungssituationen Nach dem Weg fragen, einkaufen |
Jgst. 6 - 1. Halbjahr Kompetenzstufe A1 mit einigen Anteilen von A2 des GeR Great Britain: School London Shopping People and places
Gesamtstundenkontingent (bei ca. 20 UW): 50 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE) plus 20 Std. Freiraum |
Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit: Aussprache/Intonation: dieIntonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen im Allgemeinen angemessen realisieren Wortschatz: Clothes, food, shopping, directions, sights Grammatik: Adverbial clauses (place, time), prepositions, adjectives, future tenses, describing things and places Orthographie: Grundlegende Rechtschreibregeln Sprachbewusstheit: Einfache sprachliche Regelmäßigkeiten sowie deutliche Abweichungen erkennen |
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Ergänzungstexte und Medien (Lektüre, Film, etc.): Magazine, Zeitschriften mit Kleidungsstücken Mall/Shopping centre: shop assistants, customer, servants, security Shop owner DVD: School in GB |
Methodische Kompetenzen: Umgang mit Texten und Medien: Abbildungen und Texte mit Hilfe elementarer Erschließungstechniken dekodieren Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen In PA/GA kleine Rollen in englischer Sprache übernehmen |
Leistungsfeststellungen: 3 Klassenarbeiten 1. KA Schwerpunkt Schreiben (halboffene Aufgabe) 2. KA mündliche KA (shopping, tourist in London) mit Sprachmittlung 3. KA Schwerpunkt LV mit thematisch verbundener Schreibaufgabe Sonstige Leistungen: U. a. kriteriengestützte Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten |
Jahrgangsstufe 6, 2. Halbjahr
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Projektarbeit: Poster/Plakatgestaltung Famous persons „I’d like to present…“ Sights in Scotland |
Kommunikative Kompetenzen Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Einfachen authentischen Darstellungen und altersgemäßen Sachtexten wesentliche Informationen entnehmen Sprechen: Kurze Präsentationen z.B. zu London sights vortragen Über Texte und Bilder sprechen und diese in elementarer Form vorstellen |
Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens: Geschichtsunterricht: Zuordnen von Persönlichkeiten Sport: Rugby/Flagball Erdkunde: Schottland |
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Interkulturelle Kompetenzen: Orientierungswissen: Kulturell wichtige Persönlichkeiten: Guy Fawkes, Robin Hood Typical British sports (rugby, tossing the caber, throwing the hammer) Berufsorientierung (z.B. Arbeit auf einer schottischen Bohrinsel) Handeln in Begegnungssituationen: Sich erkundigen, nachfragen: Fiktive Begegnungssituationen bewältigen |
Jgst. 6 - 2. Halbjahr Kompetenzstufe A1 mit einigen Anteilen von A2 des GeR Great Britain: Famous people of the past
Sports Scotland Gesamtstundenkontingent (bei ca. 20 UW): 40 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE) plus 30 Std. Freiraum |
Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit: Wortschatz: Classroom discourse Grammatik: Present perfect, clauses of comparison , räumliche, zeitliche und logische Bezüge zwischen Sätzen herstellen, Satzverbindungen Orthographie: Laut-Buchstaben-Verbindungen Sprachbewusstheit: Einfache sprachliche Phänomene mit sprachlichen Mitteln im Deutschen und ggf. in den Herkunftssprachen vergleichen und Interferenzen erkennen (Gebrauch des Perfekts) |
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Ergänzungstexte und Medien (Lektüre, Film, etc.): Lektüre Internetrecherche Broschüren, Magazine |
Methodische Kompetenzen: Umgang mit Texten und Medien: Texte z.B. aus dem Internet zusammenstellen bzw. zielgerichtet bearbeiten Korrekturen und Überarbeitungen vornehmen Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen Computerprogramme nutzen Lernfortschritte in Form von Portfolios reflektieren und dokumentieren |
Leistungsfeststellungen: 3 schriftliche Klassenarbeiten 1. KA Schwerpunkt HV (Multiple choice; connecting sentences; matching tasks) und Schreiben 2. KA Schwerpunkt LV (Aufgabentypen s.o.) und Schreiben 3. KA Schwerpunkt LV und Schreiben (Themenbereich z.B. Famous people of the past Sonstige Leistungen: Kriteriale Beobachtung: verstehende Teilnahme am Unterrichtsgeschehen. Kurze, angekündigte schriftliche Übungen |
Jahrgangsstufe 7, 1. Halbjahr
Jahrgangsstufe 7, 2. Halbjahr
Jahrgangsstufe 8, 1. Halbjahr
Jahrgangsstufe 8, 2. Halbjahr
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Projektarbeit Webquest „National Parks in the USA“ |
Kommunikative Kompetenzen Hör-, Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Texten und Filmszenen (u. a. zu Berufsfeldern) und authentischen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Broschüren) Informationen entnehmen Sprechen: Arbeitsergebnisse vorstellen und kommentieren/ entsprechende Fragen beantworten Im freien Gespräch eigene Interessen einbringen, Berufsbilder näher beschreiben Schreiben: Wünsche, Pläne und Meinungen ausdrücken (z. B.Reiseplanungen) Sprachmittlung: Die Kernaussage englischsprachiger (AE) Gebrauchstexte (z. B. Werbeprospekte) auf Deutsch wiedergeben |
Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens Arbeitslehre/Technik: Vergleich der Arbeitswelt Deutschland und USA Medienerziehung |
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Interkulturelle Kompetenzen: Orientierungswissen: Technologien am Arbeitsplatz und ihre Folgen (Einfluss digitaler Medien) Berufsbilder: Z. B. park ranger, tourist guide, operator, call centre American wildlife Handeln in Begegnungssituationen: Kulturspezifische Verhaltensweisen in fiktiven und realen Begegnungs-situationen (Being a tourist) |
Jgst. 8 - 2. Halbjahr Kompetenzstufe A2 mit ersten Anteilen von B1 des GeR USA: The digital world and jobs National Parks
California Gesamtstundenkontingent (bei ca. 20 UW): 40 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE) plus 30 Std. Freiraum |
Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit: Wortschatz: Computer und Internet, wildlife and activities in National Parks, meeting foreigners, Wünsche und Bedürfnisse artukulieren Grammatik: Conditional clauses I/II, clauses of comparison Orthographie: Eigene Fehlerschwerpunkte erkennen und bearbeiten Sprachbewusstheit: Einfache Hypothesen zur Regelbildung |
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Ergänzungstexte und Medien (Lektüre, Film, etc.) Audio and video files: Jobs in the USA Materialien: Ads, brochures, ... Websites: Landeskunde USA |
Methodische Kompetenzen Umgang mit Texten und Medien: Komplexere Texte mit unbekannten Wörtern erschließen Recherchieren im Internet Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen: Planung und Durchführung von Gruppenarbeiten/Projekten, Ergebnisse präsentieren, u. a. Poster, PowerPoint |
Leistungsfeststellungen Schriftliche Arbeiten: 2 Klassenarbeiten 1. KA: Schwerpunkt Schreiben 2. KA: Schwerpunkt HV, LV Sonstige Leistungen: Kriteriengestützte Beobachtung der individuellen Leistungsentwicklung besonders in komplexeren – auch längerfristig angelegten – Aufgaben Kurze, angekündigte schriftliche Übungen Hinweis: Durchführung der Lernstands-erhebungen |
Jahrgangsstufe 9, 1. Halbjahr
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Projektarbeit: Präsentationswand / Ausstellung: Wunschberufe und Praktikumserfahrungen - ein Widerspruch? |
Kommunikative Kompetenzen: Hör- und Hör-Sehverstehen: Musikvideos, Filmsequenzen zu Jugendkulturen Leseverstehen: Argumentationen zur Berufsorientierung; Beschreibungen von Arbeitsabläufen und -zusammenhängen zu ausgewählten Berufen Sprechen: Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Begründung einer Berufswahlentscheidung etc.) realisieren; Arbeitsergebnisse präsentieren Schreiben: Lebenslauf, Bewerbungsschreiben verfassen, Stichworte, Gliederungen, Visualisierungen anfertigen; ein- und zweisprachige Wörterbücher nutzen |
Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens: Arbeitslehre Kunst (Ausstellung/Plakatgestaltung) |
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Interkulturelle Kompetenzen: Orientierungswissen: Stellenanzeigen, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräche Chancen und Risiken der Informationstechnologie, Jugendliche im Medienzeitalter, Fernsehgewohnheiten Kulturelle Aktivitäten und Stile von Jugendlichen (Jugendkulturen als Lebensentwurf) Werte, Haltungen, Einstellungen: Toleranz und Respekt gegenüber anderen Handeln in Begegnungssituationen: Z. B. in Berufspraktika, auf Reisen oder in (Telefon-, Bewerbungs-)Gesprächen gängige kulturspezifische Konventionen (u. a. Höflichkeitsformeln, Gesprächseröffnung) beachten; sich mit Blick auf mögliche Missverständnisse und Konflikte einfühlsam im Umgang mit anderen verhalten |
Jgst. 9 - 1. Halbjahr Kompetenzstufen A2 mit einigen Anteilen von B1 des GeR Career planning The media and you Youth cultures
Gesamtstundenkontingent (bei ca. 20 UW/ 3 Wo Praktikum): 30 Std. Obligatorik (ca. 10 Std./UE) plus 10 Std. Freiraum |
Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit: Wortschatz: Berufe, media, youth, fashion/clothes Grammatik: Pläne sowie weitere Modalitäten ausdrücken (modals and their substitutes); räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes/Textes erkennen und ausdrücken (conditional clause II) Sprachbewusstheit: Erfordernisse von Telefongesprächen und Bewerbungsgesprächen |
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Ergänzungstexte und Medien (Lektüre, Film, etc.): |
Methodische Kompetenzen: Umgang mit Texten und Medien: Einfache Filmausschnitte beschreiben; Texte über ausgewählte Berufsbilder, Poster, Praktikumsberichte Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen: Recherche zu Berufsbildern anhand von Checklisten selbstständig überarbeiten; Englisch als Arbeitssprache in kooperativen Unterrichtsphasen |
Leistungsfeststellungen: Schriftliche Arbeiten: 3 Klassenarbeiten 1. KA: mündliche Prüfung anstelle einer Klassenarbeit zum Thema „Bewerbung“ 2. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben 3. KA: Schwerpunkt LV und Schreiben Sonstige Leistungen: U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen Kurze, angekündigte schriftliche Übungen. |
Jahrgangsstufe 9, 2. Halbjahr
Jahrgangsstufe 10, 1. Halbjahr
Jahrgangsstufe 10, 2. Halbjahr
2.2 Grundsätze der fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit
Für die didaktisch-methodische Gestaltung des Englischunterrichts an unserer Schule gelten fachunabhängig die von der Qualitätsentwicklung geforderten Kriterien für guten Unterricht.
25
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Der Kernlehrplan enthält keine Zuweisung von Kompetenzen zu Grund- und Erweiterungskursen (vgl. G- und E-Kurse im alten KLP). Dies erfordert von uns Lehrkräften in den einzelnen G- und E-Kursen Niveau gerechte Aufgabenstellungen,
26 die differenziert und individualisiert aufbereitet werden müssen, was sich insbesondere auf den Umfang, die Höhe und die Komplexität der Aufgaben bezieht. Die Fachkonferenz an unserer Schule hat sich aufgrund dieser Voraussetzung auf folgende Absprachen geeinigt:
1. Die Akzentsetzungen und die Prinzipien der Unterrichtsgestaltung aus der Grundschule werden fortgeführt:
- Themen- und Situationsbezug
- Authentizität
- Orientierung an der Lernentwicklung der einzelnen Lerner
- Spielerisches, darstellendes und gestaltendes Lernen
- Entdeckender und experimentierender Umgang mit Sprache
2. Die Unterrichtsgestaltung im fortgeführten kompetenzorientierten Englischunterricht zeichnet sich im Wesentlichen aus durch:
- Einbindung und verantwortliche Beteiligung aller Lernenden durch Themen-, Ziel-, Verlaufstransparenz im Unterricht.
Das warm-up
27 zu Beginn einer jeden Unterrichtsstunde wird zunehmend von den Lernenden selbst übernommen. - Gelegenheiten zum Sprachhandeln bieten - Die Lernenden verwenden die Zielsprache in als lebensecht akzeptierten oder realen Situationen und können dabei die Sprache handelnd erproben (z.B. role play, classroom discourse, Verwendungssituationen im Alltag).
- Arbeit an und mit Lernprodukten – Die Lernenden kennen das zu erreichende Lernprodukt zu Anfang eines jeweiligen Unterrichtsvorhabens; Lernprodukte können z. B. sein: Präsentationen, Dialogszenen, Briefe, Tagebucheinträge, Sketche, Rollenspiele, Interviews etc. (vgl. „Sprachhandeln“)
- Gestaltung eines funktional einsprachigen Englischunterrichts und Einhalten des sog. classroom management;
28 Hinweise zum Einsatz der Zielsprache (von L und Sch) in fachlichen, organisatorischen und erzieherischen Zusammenhängen. - Funktionale Einsprachigkeit oder auch "aufgeklärte Einsprachigkeit" meint die regelmäßige Verwendung der Zielsprache im Unterricht, lässt jedoch u.a. sud Gründen der Effektivität Freiräume für den Gebrauch der Muttersprache bzw. Herkunftssprache.
- Sukzessive Einführung der Lautschrift von Beginn an
- Systematische Einführung des Schreibprozesses
- Differenzierte Aufgabenstellungen, die beispielhaft in der Fachkonferenz erstellt werden und so den unterschiedlichen Lernern gerecht werden
26 - Die mündliche Kommunikationsfähigkeit hat einen höheren Stellenwert als die schriftliche. (- siehe auch Gestaltung des Englischunterrichtes) und wird in jeder Englischstunde gefördert. Dies geschieht besonders im Hinblick auf die mündlichen Prüfungen, die wir in allen Jahrgangsstufen einführen wollen.
- Kommunikative Grammatikarbeit
30 - Deutliche Unterscheidung von Lern- und Leistungssituationen
Die Lernenden haben ausreichend Gelegenheit, sich in Übungssituationen zu erproben. Fehler gehören zum Lernprozess und werden in Übungssituationen nicht bewertet. Die Bewertung findet in Leistungssituationen wie bei Tests und Klassenarbeiten statt. - Aufbau und Gestaltung einer positiven Lernatmosphäre
Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht die Möglichkeit haben, sich in der Fremdsprache angstfrei zu erproben und angstfrei zu lernen. Es muss für die Schülerinnen und Schüler transparent zwischen Übungs-/Lern- und Bewertungssituation unterschieden werden (s.o.). - Konstruktiver Umgang mit Fehlern
31
Fehler als Teil des Lernprozesses
32 und Fehler als Chance begreifen (angstfrei lernen). Dies bedeutet auch für uns Lehrkräfte ein neues Verständnis von unserer Rolle im Unterricht. In allen Kommunikationssituationen (z. B. bei Präsentationen, im classroom discourse) steht der Inhalt im Vordergrund (fluency before accuracy) und fordert einen sensiblen Umgang mit Korrekturen. - Einführung einer Feedbackkultur
33 - Beteiligung der Lernenden an Bewertung
- Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens u. a. durch
- Einbeziehen von digitalen Medien (didaktische Vorteile, rechtliche Hinweise)
- Lernen in individuell bedeutsamen Zusammenhängen
Die Lernenden beteiligen sich an der Auswahl der Inhalte. Die Inhalte sind altersgemäß und berücksichtigen die Interessen und die Lebenswirklichkeit der Lernenden. Eine Stärkung des lebensweltlichen Bezugs und der Berufsorientierung durch adressatengerechte Themenfelder soll besonders in höheren Klassen zu einer positiveren Grundeinstellung zum Englischunterricht führen. Die Kooperation mit unseren externen Partnern wird hier z. B. für Email-Kontakte genutzt und fördert den Erwerb von kommunikativen Handlungskompetenzen. - Berücksichtigung und Ausbildung von Mehrsprachigkeitsprofilen
37 sowie Geschlechter spezifischen Inhalten
38 - Gemeinsamer Unterricht
- Nicht linearer Umgang mit dem eingeführten Lehrwerk
Abgesehen von den in der Fachkonferenz festgesetzten Schwerpunkten und Themen, wird das Lehrwerk als Baukasten genutzt.
2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung
Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Englisch Hauptschule beschließt die Fachkonferenz für das laufende Schuljahr die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung:
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1. schriftliche Arbeiten/Klassenarbeiten und gleichwertige Formen der Leistungsüberprüfung
- Die Terminierung aller Klassenarbeiten erfolgt zu Beginn des Schuljahres in Absprache der Kolleginnen und Kollegen auf den Jahrgangsstufen untereinander und unter Berücksichtigung der schulinternen Besonderheiten und Schulfahrten.
- Alle Klassenarbeiten einer Stufe werden parallel geschrieben und von den Kolleginnen/ Kollegen im Wechsel vorbereitet.
- In Bezug auf die Anzahl und Dauer von Klassenarbeiten wird der entsprechende Runderlass (RdErl.d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 20.06.2007 (ABl NRW S. 382)) wie folgt umgesetzt:
- In Klasse 5 soll die 1. Klassenarbeit (2. Hj.) eine Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten.
- In den Jahrgangsstufen 6 und 7 soll die Klassenarbeit eine Dauer von 45 Minuten nicht überschreiten
- Ab Jahrgangsstufe 8 wird die Dauer der Klassenarbeiten sukzessive und abhängig von den Aufgabenformaten und den abgeprüften Kompetenzen nicht zuletzt mit Blick auf die ZP auf bis zu 2 Unterrichtsstunden erweitert.
- Schülerinnen und Schülern mit einer Lese-/ Rechtschreibschwäche kann ein Nachteilsausgleich in Form von zusätzlich eingeräumter Bearbeitungszeit oder der Aufteilung der Klassenarbeit in zwei Bearbeitungseinheiten gewährt werden.
- Auf allen Jahrgangsstufen werden rezeptive und produktive Leistungen mit geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgabenformaten erbracht, wobei der Anteil halboffener und offener Aufgaben ab Klasse 7 deutlich steigt.
- Im Laufe eines Schuljahres werden alle Kompetenzbereiche („didaktisches Kreuz“) bei Klassenarbeiten angemessen berücksichtigt; die Festlegung erfolgt durch Absprache der Kolleginnen und Kollegen auf der jeweiligen Jahrgangsstufe untereinander.
- Jede Klassenarbeit enthält eine auf alle Aufgaben bezogene thematisch-inhaltliche Klammer, die sich auf die zuvor im Unterricht behandelten Inhalte bezieht.
- Jede Klassenarbeit (von Kl. 5 bis 10) enthält eine Aufgabe zur Textproduktion.
- Außer der Schreibaufgabe (s.o.) enthält jede Klassenarbeit eine Aufgabe zu den rezeptiven Fertigkeiten Hörverstehen oder Leseverstehen. Die vorgeschriebene Dauer der Klassenarbeiten lässt das Abprüfen beider Fertigkeiten aus Sicht der Fachschaft nicht zu. In Ergänzung dazu werden die übrigen Kompetenzbereiche („didaktisches Kreuz“) im Laufe des Schuljahres angemessen berücksichtigt.
In den Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 wird eine schriftliche Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt. In Klasse 7 soll in Verbindung mit dem Lesen einer Ganzschrift das Lesetagebuch eine Klassenarbeit ersetzen. - Auf allen Jahrgangsstufen werden einheitliche Korrekturzeichen
39 verwendet. Zur besseren Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bedeutung von Korrekturzeichen werden diese ab Klasse 5 eingeführt und in verschiedenen Übungssituationen angewendet. In Absprache mit dem Fachbereich Deutsch sind die meisten Korrekturzeichen für alle Fächer gleich. - Die Bewertungskriterien für eine erfolgreiche Leistung sind den Lernenden im Voraus bekannt.
- Die bei der Klassenarbeit zum Einsatz kommenden Aufgabenformate
40 sind im Rahmen der Vorbereitung geübt worden und den Lernenden vertraut (Lernerfolgsüberprüfung). Die Lernenden haben ausreichend Zeit und Gelegenheiten, sich in Übungssituationen zu vergewissern, ob die in der Klassenarbeit zu bewältigenden Aufgaben erfolgreich bearbeitet werden können.
Absprachen zur Bewertung von schriftlichen Klassenarbeiten
- Bestandteil der Planung und Konzipierung einer Klassenarbeit ist die Formulierung der Leistungserwartung bzw. die Festlegung der Kriterien, wann eine Aufgabe als erfüllt gilt. Dazu gehören auch die Punkteverteilung und damit eine Festlegung der Gewichtung der einzelnen Aufgaben zueinander.
- Aufgrund der Erfahrungen an unserer Schule werden die Aufgaben so gewichtet,
41 dass mit der Erfüllung der Anforderungen im rezeptiven Bereich eine ausreichende Leistung erzielt werden kann.
- Bei der Aufgabe zur Textproduktion orientiert sich das Verhältnis zwischen dem Punkteanteil für die Sprache und dem für den Inhalt an dem Richtwert 50% für den Inhalt und 50% für die Sprache. Dabei wird der Bereich „kommunikative Textgestaltung“ der Sprache zugeordnet.
- Die Verteilung der Punkte erfolgt nach folgendem Schlüssel:
- Eine sehr gute Leistung wird erreicht bis 90%
- Eine gute Leistung wird erreicht bis 75%
- Eine befriedigende Leistung wird erreicht bis 60%
- Eine ausreichende Leistung wird erreicht bis 45%
- Eine mangelhafte Leistung wird erreicht bis 20%•
-
Besondere Absprache der Schule für die Kernfächer in den Jahrgangsstufen 6-9:
Hat ein Schüler/ eine Schülerin in einer Klassenarbeit keine ausreichende Leistung erbracht, so kann diese Arbeit einmalig im Halbjahr freiwillig wiederholt werden. Die bessere Leistung zählt.
Absprachen zur Bewertung von gleichwertigen Formen der Leistungsüberprüfung
Lesetagebuch
Die Bewertung des Lesetagebuchs beschränkt sich im laufenden Schuljahr auf zwei wesentliche Aspekte
- Erfüllung der Aufgaben.
- Erstellung einer Zusammenfassung zu einem vorgegebenen Kapitel.
Mündliche Klassenarbeiten
Die Bewertung
42 der mündlichen Leistungen erfolgt in den Bereichen Sprechen/zusammenhängendes Sprechen und Sprechen/an Gesprächen teilnehmen. Wir nehmen eine an Kriterien orientierte (s.o.) Bewertung vor.
Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 4 bzw. 6:
- Inhalt/Aufgabenerfüllung
- Kommunikative Strategie
- Sprache – Verständlichkeit und sprachliche Korrektheit
- Sprache – Ausdrucksvermögen
- Sprache – Aussprache und Intonation
2. Sonstige Leistungen im Unterricht
Zum Beurteilungsbereich „sonstige Leistungen“ im Englischunterricht zählen
- Mündliche Mitarbeit/ Beteiligung an Unterrichtsgesprächen durch Beiträge in der Zielsprache
- Kooperatives Arbeiten
- Schriftliche Übungen wie z. B. Vokabel- und Grammatiktests
- Präsentationen/ Vorstellen von Arbeitsergebnissen
- Einbringen von zusätzlichen Arbeiten
Das Portfolio ist noch nicht verbindlich eingeführt, soll aber im nächsten Schuljahr ab Klasse 5 verbindlich eingeführt werden. Zunächst ist angedacht, das in der Grundschule begonnene Portfolio als DIN-A-4-Mappe fortzuführen und als Dokumentationsportfolio zu gestalten. Eine Bewertung soll vorerst nicht erfolgen.
Zukünftig könnte das Portfolio in Teilen zu „sonstige Leistungen“ zählen. Hierzu wird sich die Fachschaft in nächster Zeit weiter qualifizieren und Absprachen mit den anderen Fächern vornehmen (s. a. Punkt 2.4)
2.4 Lehr- und Lernmittel
Die Fachkonferenz hat sich für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 für ein Lehrwerk für Hauptschulen entschieden. Für die Schülerinnen und Schüler, die den mittleren Bildungsabschluss anstreben, wird in diesem Schuljahr probehalber mit dem dazu passenden Lehrwerk für Gesamtschulen gearbeitet. Das Verzeichnis für die im Unterricht zugelassenen Lernmittel im Fach Englisch findent man hier:
Bei der Auswahl des Lehrwerkes orientiert sich die Fachschaft an einer selbst erstellten Checkliste.
43 Folgende fachliche Kriterien sind für unsere Fachkonferenz von grundlegender Bedeutung:
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- authentische Texte, die vielfältige Sprech- und Schreibanlässe bieten
- interessante und altersangemessene Texte, im Idealfall inhaltlich bedeutsam mit guten Anknüpfungsmöglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten
- Angebot bzw. vielfältige Möglichkeiten, kooperatives und selbstständiges Sprachenlernen weiter zu entwickeln
- Möglichkeit, die einzelnen Units des Lehrwerks in einer selbst gewählten Abfolge zu bearbeiten
Standardmaterialien wie Folien, Lehrerhandbuch und Audio-DC sind vorhanden. Für die Kolleginnen und Kollegen ist es insbesondere im Zusammenhang mit einer modularen Nutzung des Schülerbuches wichtig, dass ergänzende Materialien in einem ausreichenden Maß und in guter Qualität vorhanden sind. Dazu gehören
- altersangemessene motivierende Filme mit entsprechenden Begleitmaterialien zur Vertiefung und Erweiterung der inhaltlichen Arbeit an einzelnen Themen und Units
- Lehrersoftware zur Unterstützung bei der Erstellung von Übungen und Klassenarbeiten
- Online-Dienste für aktuelle Themen und begleitend einsetzbare Materialien
Die Schülerinnen und Schüler schaffen sowohl das Buch als auch das dazu gehörende Schülerarbeitsheft über den Eigenanteil an.
Als Unterstützung der systematischen Förderung der Schreibkompetenz wurde je ein Klassensatz Smart Text Trainer und Smart Text Trainer Advanced angeschafft.
Weitere lehrwerkunabhängige Übungsmaterialien für das selbstständige Arbeiten wurden angeschafft und können variabel sowohl im Fach- / Klassenunterricht als auch im Selbstlernzentrum eingesetzt werden. (Aufzählung)
Da die Auswahl der Lektüren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erfolgt, haben wir uns dagegen entschieden, aktuelle Literatur als Klassensätze zur Ausleihe anzu-schaffen.
Für Internetrecherchen und die Erstellung von computergestützten Präsentationen kann eine mobile Laptopklasse genutzt werden.
In jedem Klassenschrank – auch in den Fachräumen – ist ein MP3-fähiger CD-Player deponiert, der mit seiner Inventarnummer fest dem Raum zugeordnet ist.
Für die Gestaltung von Lernpostern wurde für jede Klasse eine Box mit Stiften, Scheren, Moderationskarten angeschafft, die ebenfalls im Klassenschrank aufbewahrt wird. Materialien wie Folien, bunte Papiere, Pappen und Kartons sind im Kunstraum deponiert und stehen der Fachschaft zur Verfügung; die Entnahme wird über die jeweilige Lehrkraft geregelt.
Eine verbindliche Einführung eines Portfolios für alle Lerngruppen konnte bisher noch nicht umgesetzt werden. Zurzeit werden verschiedene Modelle diskutiert.
3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen
Das Kollegium der Schule strebt eine möglichst umfassende Zusammenarbeit aller Fachbereiche an. Bei der Positionierung der Themen im laufenden Schuljahr wird darauf geachtet, fächerübergreifendes Arbeiten zu ermöglichen.Die folgende Tabelle zeigt fachübergreifende Themen, die bei der Entwicklung von crosscurricalen Kompetenzen bedeutsam sind:
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Fächerübergreifende Themen |
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5.1 |
Biologie: Haus- und Nutztiere |
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5.2 |
Religion: religiöse Festtage Musik: Begleitung der Projektarbeit (songs) |
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6.1 |
Methodentraining: Lesestrategien Erdkunde: Hauptstädte/London |
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6.2 |
Geschichte /Politik: Zuordnen von Persönlichkeiten Sport: Rugby/Flagball Erdkunde: Schottland |
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7.1 |
Musik: Songs, z. B. zum Thema Friendship Geschichte/Politik: z.B. Anfänge der Industrialisierung (Inhaltsfeld 6) |
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7.2 |
Erdkunde: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem, hier: Migration (Inhaltsfeld 7) |
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8.1 |
Geschichte/Politik: Historische Entwicklung der USA, |
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8.2 |
Arbeitslehre/Technik: Vergleich der Arbeitswelt Deutschland und USA Medienerziehung |
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9.1 |
Arbeitslehre/ Wirtschaft Kunst: (Ausstellung/Plakatgestaltung) |
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9.2 |
Erdkunde: Die Verantwortung des Menschen im Spannungsfeld globaler Klimaentwicklung |
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10.1 |
Arbeitslehre /Wirtschaft: Berufsvorbereitung (Jobs in town) Deutsch: Praktikumsberichte verfassen |
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10.2 |
Geschichte/Politik: (Inhaltsfeld 11): Aktuelle Herausforderungen internationaler Politik im Zeitalter der Globalisierung |
In dem Bemühen, verbindliche Absprachen zu treffen, stehen die methodischen Kompetenzen im Fokus. Im Methodencurriculum der Schule, das sich derzeit im Aufbau befindet, ist verbindlich festgeschrieben, welche Methoden zu welchem Zeitpunkt zum gängigen Repertoire der Schülerinnen und Schüler gehören sollen. Die Lernenden können so selbstständig Inhalte erarbeiten lernen und zu eigenverantwortlichen Lernen werden. Zu den Absprachen gehört auch das Führen von Mappen, Heften und Listen:
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5/6 |
Mindmapping Lesetechniken Präsentationstechniken und Kurzpräsentationen Kooperative Lernformen: T-P-S, placemat, Lerntempoduett, Verabredungspartner Heftführung Ablage/Mappen |
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7/8 |
Fortsetzung und Erweiterung : Mindmapping, Lesetechniken, Präsentationstechniken und Präsentationen Kooperative Lernformen: Forts. 5/6 und Gruppenpuzzle, Marktplatz, Doppelstuhlkreis Heftführung Ablage/Mappen |
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9/10 |
Fortsetzung und Erweiterung: Mindmapping, Lesetechniken, Präsentationstechniken und Präsentationen Kooperative Lernformen: Forts. 5/6 , 7/8 und Galeriegang Heftführung Ablage/Mappen |
Fachbezogene methodische Kompetenzen werden hier nicht mit aufgelistet, sondern sind dem schulinternen Lehrplan für das jeweilige Fach zu entnehmen.
Organisatorisch werden die Absprachen zu Überarbeitungen bzw. Ergänzungen der fächerübergreifenden Methoden über die Fachkonferenzvorsitzen koordiniert.
Damit wie bisher das Whitehorse Theatre im zweijährigen Rhythmus für die Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Schule gastieren kann, soll wegen der rückläufigen Schülerzahlen die Zusammenarbeit mit der zweiten Hauptschule am Ort bzw. mit den Grundschulen (4. Klassen) angebahnt werden.
Außerschulische Lernorte. Je nach Interesse der Lerngruppen und den Angeboten der Museen werden Besuche zu Ausstellungen durchgeführt. Im Bereich creative writing können die Lernenden im Rahmen von Bildbetrachtungen persönliche Erfahrungen einbringen und neue Ausdrucksmöglichkeiten entfalten.
Die Jahrgangsstufe 8 besucht im laufenden Schuljahr im Museum Ludwig einen Workshop in englischer Sprache: Let's Talk About Art, in dem Schülerinnen und Schüler Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart kennenlernen. Sie setzen sich u. a. aktiv mit thematischem Wortschatz, Übungen zum freien Sprechen, schriftlichen und praktischen Aufgaben auseinander.
Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 findet jährlich eine Tagesfahrt nach London auf freiwilliger Basis statt.
In Planung: Im Rahmen der Berufsorientierung stehen Besuche bei lokalen Betrieben und Unternehmen an, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. So sollen Besuche in den Kölner Filmstudios wie auch am Flughafen K/BN in englischer Sprache durchgeführt werden.
Einbindung des Faches in Maßnahmen zum Ganztag. Es besteht eine AG, die kleine englischsprachige Szenen in Form von Theater in Szene setzt. Hierzu gehört das Lesen von kurzen Texten sowie deren Umgestaltung in kleine Spielszenen. Bei der Einführung der neuen 5. Klassen werden die Szenen aufgeführt.
4 Qualitätssicherung und Evaluation
Maßnahmen der fachlichen Qualitätskontrolle. Im Rahmen der Schulinspektion wird die Schule in allen Fächern einer Kontrolle unterzogen. Damit wir die Kriterien für einen guten Englischunterricht erfüllen, haben wir unsere Überlegungen in den Kapiteln 2.2, 2.3 und 3 bereits hierauf abgestimmt.
- Jahrgangsstufe 8: Überprüfung der erreichten Standards durch die Lernstandserhebung/VERA
- Jahrgangstufe 10: Überprüfung der erreichten Standards durch die zentrale Prüfung/ ZP 10; die ZP10-Aufgaben sind abschlussbezogen differenziert
Pläne zur regelmäßigen Evaluation des schulinternen Curriculums
- Regelmäßige Feedbackgespräche nach Klassenarbeiten unter den Kolleginnen und Kollegen auf Jahrgangsstufenebene
- Regelmäßiger Austausch zum Einhalten der Verbindlichkeiten/des schulinternen LP auf der Fachkonferenz
- Umgang mit Problemen der Zielerreichung
- Regelmäßige Feedbackgespräche unter den Fachkonferenzvorsitzen zu fächerübergreifenden Zielen
Überarbeitungs- und Perspektivplanung: Vier Fachkonferenzen im Schuljahr mit aus-reichend Zeit für Rückmeldungen zu notwendigen Ergänzungen bzw. Änderungen im schulinternen Curriculum, insbesondere zu
- Erwartungen an das Lehrwerk
- Lesen von Ganzschriften
- Besuch von außerschulischen Lernorten
- Unterricht in den 5. Klassen (u. a. Übergang)
- Umgang mit den Ergebnissen aus VERA
- Individueller Förderung
- Gemeinsamer Unterricht und Inklusion
- Berufsorientierung
- Gestaltung des Ganztags
- Absprachen in den Fächern
