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Hinweise und Beispiele zur Umsetzung des Kernlehrplans Katholische Religionslehre
1 Von den Vorgaben des KLP zu schulinternen Unterrichtsvorhaben

„Freiräume“ im schulinternen Lehrplan
Ein schulinterner Lehrplan kann für jede Jahrgangsstufe vermerken, dass Zeiten für aktuelle Schülerfragen und Ereignisse (z. B. unerwartete Todesfälle, Gewalterlebnisse – regional/weltpolitisch) zu reservieren sind – ein eigentlich selbstverständliches Vorgehen, das dadurch aber noch einmal stärkeres Augenmerk erhält.
Freiräume können darüber hinaus genutzt werden, um „den Bereich von Religion und Glauben nachvollziehbar und begreifbar zu machen, den viele Kinder und Jugendliche von innen her nicht kennen“ (KLP, Kapitel 1) sowie bestimmte christliche Grundhaltungen (z. B. Toleranz, Empathie, Achtsamkeit, Mut, Entscheidungskraft, Treue, Selbstvertrauen etc.) einzuüben, um die Schülerinnen und Schüler „schrittweise zu verantwortlichem Denken und Verhalten [nicht nur] im Hinblick auf Religion und Glaube zu befähigen“ (ebd.).
Nicht zuletzt erfordert eine Orientierung an den Schülerinnen und Schülern als Gestaltern ihrer eigenen Religiosität bzw. ihres eigenen Glaubens Freiräume, um die je unterschiedlichen Fragen der Kinder und Jugendlichen zu Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt angemessen aufgreifen und würdigen zu können (vgl. die jeweils erste übergeordnete Sachkompetenz am Ende der Jahrgangsstufen 6 und 9).
Die im schulinternen Lehrplan bei den einzelnen Unterrichtsvorhaben auszuweisenden vorhabenbezogenen Vereinbarungen setzen inhaltliche und methodische Akzente. Im Folgenden seien einige Beispiele zur Ausgestaltung von Freiräumen genannt:
- mit den Kirchengemeinden vor Ort, mit Einrichtungen kirchlicher Jugendarbeit, karitativen Organisationen (Hospiz, SKF/ SKM, Adveniat/ Misereor, Gemeindecaritas etc.) kooperieren
- außerunterrichtliche Lernorte besuchen (z. B. Kloster, Synagoge, Hospiz, Kleiderkammer, Alten-Pflegeheim…)
- soziales Engagement fördern (z. B. Patenämter, Streitschlichter, Arbeit in Sozial-Projekten…)
- Angebote der Schulpastoral (z. B. TRO) wahrnehmen
- Schulgottesdienste, Fasten- und Adventszeit gestalten
- Ganzheitliches Erleben ermöglichen durch z. B. spirituelle Elemente (Meditationen, Stille-Übungen)
- kommunikative Lernanlässe bereitstellen und nutzen, z. B. Standbilder, Rollenspiele, Bibliodrama
- ...
Unterrichtliche und außerunterrichtliche Elemente dieser Art tragen zur Vieldimensionalität des Religionsunterrichts bei, fördern Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern, die an die im KLP ausgewiesenen Kompetenzen anknüpfen, aber auch über sie hinausgehen und sich gegebenenfalls Formen der Leistungsbeurteilung entziehen. Dies gilt insbesondere für die Kompetenzen, die im Zusammenhang mit einer Glaubenshaltung der Schülerinnen und Schüler stehen
2 Übersichtsraster
Unterrichtsvorhaben Jahrgangsstufen 5/6
| Beispielcurriculum 1 | |
|---|---|
| Jahrgangsstufe 5 | Jahrgangsstufe 6 |
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A: Staunen und fragen – wie Menschen die Welt deuten B: Die Bibel – mehr als nur ein Buch C: Christen feiern ihren Glauben D: Abraham - Stammvater dreier Religionen E: Muslimen begegnen F: Ich frage dich, Gott – ich rede mit dir |
A: Jesus als Jude in seiner Zeit B: Jesus erzählt vom Reich Gottes C: Die gute Nachricht breitet sich aus – die frühe Kirche D: Christen leben in Gemeinschaft E: Christen, Juden und Muslime glauben an den einen Gott – Was uns eint und was uns trennt |
| Beispielcurriculum 2 | |
|---|---|
| Jahrgangsstufe 5 | Jahrgangsstufe 6 |
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A: In Gottes Schöpfung leben B: Ich sehe was, was du nicht siehst - Zeichen und Symbole des Glaubens C: Miteinander glauben und feiern – ausgewählte Feste der abrahamitischen Religionen D: Worte, auf die man sich verlassen kann – biblische Geschichten erzählen von Erfahrungen mit Gott E: Psalmen – Erfahrungen und Anliegen vor Gott bringen |
A: Jesus als Jude in seiner Zeit B: Jesu Botschaft – Gott wendet sich den Menschen zu C: Die gute Nachricht breitet sich aus – die frühe Kirche D: Was uns eint – und was uns trennt (Evangelisch – Katholisch) E: Islam – Weltreligion in unserer Nähe |
Unterrichtsvorhaben Jahrgangsstufen 7-9
| Beispielcurriculum 1 | ||
|---|---|---|
| Jahrgangsstufe 7 | Jahrgangsstufe 8 | Jahrgangsstufe 9 |
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A: Wie das NT von Jesus erzählt – Zur Entstehung und zum Verständnis der Evangelien B: Gott schenkt Freiheit und fordert Gerechtigkeit - Exodus C: Das Leben suchen - Verantwortung für sich selbst und für andere wahrnehmen D: Berufene Kritiker und Künder von Hoffnung und Frieden - Prophetisches Zeugnis E: Die Reformation und ihre Wirkungsgeschichte F: Dem Glauben ein Gesicht geben – Kirche in der Nachfolge (dabei berücksichtigen: Zwischen Nähe und Distanz: Jugendliche begegnen der Kirche) |
A: Was niemals war und immer ist – Ursprung und Vollendung der Welt B: Zeitgenössische Formen von Sinnsuche und Spiritualität C: Wundergeschichten und Gleichnisse – Ausdruck von Erfahrung der Lebens- und Menschenfreundlichkeit Gottes D: Einen neuen Anfang wagen: Konflikte – Schuld – Versöhnung E Konsequent seinen Weg gehen – Kreuz und Auferstehung Jesu Christi F: Christen und Juden – eine wechselvolle Geschichte |
A: Wo bist du, Gott? – Gott bestreiten, erfahren, bezeugen (dabei berücksichtigen: Heute noch an Gott glauben? – Jugend und Religion) B: Hinduismus und Buddhismus - Von der Attraktivität fernöstlicher Heilswege C: „Das muss jeder selber wissen?“ – Das Gewissen als Richtschnur und Maßstab für Entscheidungen D: Lebensrecht und Menschenwürde am Anfang und Ende des Lebens E: Leben angesichts des Sterbens: Tod und Jenseitserwartungen F: Zwischen Anpassung und Widerstand – Kirche und Nationalsozialismus |
| Beispielcurriculum 2 | ||
|---|---|---|
| Jahrgangsstufe 7 | Jahrgangsstufe 8 | Jahrgangsstufe 9 |
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A: Ur-Kunde Bibel. Wie das NT von Jesus erzählt – Entstehung und Verständnis der Evangelien B: Stark sein können – Schwach sein dürfen: Verantwortung für sich und andere C: Berufene Rufer – Propheten und ihr Zeugnis (Kritik und Botschaften) D: Der Glaube der älteren Brüder: Juden und Christen E: Exodus: Bilder eines befreienden und gerechten Gottes F: Dem Glauben ein Gesicht geben: gelebte Nachfolge (Lebensalternativen auch Jugendlicher) |
A: Wundergeschichten und Gleichnisse – Ausdruck der Lebens- und Menschenfreundlichkeit Gottes B: Stört die Liebe nicht – Leben in Freiheit und Verantwortung, Schuld und Versöhnung C: Aus Liebe zur Kirche: Reformation D: Zeitgenössische Formen von Spiritualität – Entwicklung eines „Oasentags“ für die Jgst. 5 oder 6 E: Unter dem Regenbogen – Ursprung und Vollendung der Welt (Schöpfung als Verheißung und Auftrag) F: Jesus auf der Spur: Deutungen von Kreuz und Auferstehung |
A: Hinduismus und Buddhismus – Wege der Heilssuche und Weltdeutung B: Die innere Stimme verpflichtet: das Gewissen (mit Bergpredigt) C: Anpassung und Widerstand: Kath. Kirche und Nationalsozialismus D: Gott – wo bist du? – Gott-Suche, Gottes-Kritik, Gottes-Erfahrung E: Grenzen erfahren: Menschenwürde am Anfang und Ende des Lebens F: Memento Mori: Tod und Jenseitserwartungen – christliche Hoffnung (über den Tod hinaus) |
- Liste der übergeordneten Kompetenzerwartungen Curriculum 1 am Ende der Klasse 9 in Form einer Kreuztabelle (pdf, 81 KB)
- Liste der konkretisierten Kompetenzerwartungen Curriculum 1 am Ende der Klasse 9 in Form einer Kreuztabelle (pdf, 99 KB)
- Liste der übergeordneten Kompetenzerwartungen Curriculum 2 am Ende der Klasse 9 in Form einer Kreuztabelle (pdf, 126 KB)
- Liste der konkretisierten Kompetenzerwartungen Curriculum 2 am Ende der Klasse 9 in Form einer Kreuztabelle (pdf, 133 KB)
Synopse aller Inhaltsfelder
| Inhaltsfelder | Inhaltliche Schwerpunkte | |
|---|---|---|
| Jahrgangsstufe 5/6 | Jahrgangsstufe 7-9 | |
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Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung
Dieses Inhaltsfeld erschließt wesentliche Aspekte des christlichen Menschenbildes. Es stellt den Menschen als von Gott gewollt und geliebt vor und zeigt zugleich seine Verwiesenheit auf Gemeinschaft auf. Es befasst sich mit der Freiheit des Menschen sowie seiner Verantwortung für die Mitgestaltung der Welt und bringt angesichts der Erfahrungen von Schuld und Versagen die Hoffnung auf Gnade und Vollendung zur Sprache. |
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Inhaltsfeld 2: Sprechen von und mit Gott
Dieses Inhaltsfeld beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen der Rede von Gott, des Sprechens mit Gott sowie der Darstellung Gottes. Es behandelt die sich wandelnden Gottesbilder und Gotteserfahrungen und setzt sich mit den Herausforderungen des Gottesglaubens – auch angesichts von Zweifeln, Kritik und Indifferenz – auseinander. |
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Inhaltsfeld 3: Bibel als „Urkunde“ des Glaubens an Gott
Dieses Inhaltsfeld erschließt die Bibel als zentrales Dokument des jüdisch-christlichen Glaubens unter Berücksichtigung ihrer Entstehung und ihrer Sprachformen. Dabei befasst es sich insbesondere auch mit der lebens- und kulturprägenden Kraft der biblischen Zeugnisse. |
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Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus
Dieses Inhaltsfeld erschließt das Bekenntnis der Kirche zu Jesus als dem Christus. Es beleuchtet die Bedeutung der Person Jesus von Nazareth vor dem Hintergrund seiner Zeit und behandelt das Leben, Sterben sowie die Auferweckung Jesu Christi in ihrer Bedeutsamkeit für das Leben der Menschen auch heute. |
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Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft
Dieses Inhaltsfeld befasst sich mit Selbstverständnis, Struktur, Aufgaben und Lebensvollzügen der katholischen Kirche, die sich aus der Nachfolge Jesu Christi ergeben. Es stellt die Frage nach der Umsetzung des kirchlichen Auftrags in exemplarischen Stationen der Geschichte und der Gegenwart. |
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Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn– und Heilssuche
Dieses Inhaltsfeld beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Weltreligionen bezüglich ihrer historischen Entstehung und Entwicklung sowie ihrer religiösen Überzeugungen und ethischen Orientierung. Hierbei zeigt es die Bedeutung des interreligiösen Dialogs auf. Es nimmt darüber hinaus zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote in den Blick. |
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Synopse aller Kompetenzerwartungen
| Kompetenzbereiche: | Übergeordnete Kompetenzerwartungen | |
|---|---|---|
| … am Ende der Jahrgangsstufe 6: | … am Ende der Jahrgangsstufe 9: | |
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Sachkompetenz zeigt sich in der Fähigkeit, religiös bedeutsame Phänomene und Sachverhalte wahrzunehmen, zu beschreiben, einzuordnen und zu deuten. Grundlegend dafür ist die Fähigkeit, religiöse Sprachformen und zentrale theologische Fachbegriffe zu verstehen und anzuwenden. Diese Kompetenz schließt die Aneignung grundlegender, strukturierter Kenntnisse des christlichen Glaubens, anderer Religionen und religiöser Zeugnisse sowie den Umgang mit ihnen ein. |
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Methodenkompetenz meint die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten benötigt werden. Wesentlich dafür ist die Fähigkeit, religiös relevante Texte, Bilder, Räume, Filme und Musikstücke kriteriengeleitet zu erschließen sowie sich mit anderen argumentativ über religiöse Fragen und Überzeugungen zu verständigen. |
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Urteilskompetenz meint die Fähigkeit, in religiösen Fragen – gemäß dem jeweiligen Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler – begründet einen eigenen Standpunkt vor dem Hintergrund eines biblisch-christlichen Horizonts zu entwickeln. Dazu gehört es auch, identifizierte religiöse Vorurteile zu bewerten und zu beurteilen sowie einen eigenen Standpunkt in dialogischer Auseinandersetzung mit anderen Positionen abzuwägen. |
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Handlungskompetenz erwächst aus Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz. Sie wird im Unterricht angebahnt, weist jedoch über den schulischen Kontext hinaus und realisiert sich in konstruktiver Teilnahme am religiösen und interreligiösen Dialog, der Gestaltung der eigenen Religiosität, der Möglichkeit eigenen Glaubenslebens, der Mitgestaltung religiöser, kirchlicher und gesellschaftlicher Prozesse sowie des Handelns auf der Basis der eigenen religiösen und moralischen Einsicht. Handlungskompetenz bezeichnet dabei die Fähigkeit, Einsichten und Erkenntnisse projekt-, produkt- und handlungsorientiert umzusetzen. Zur Handlungskompetenz gehört auch, Sprach- und Ausdrucksformen des Glaubens zu erproben, zu gestalten und ihren Gebrauch zu reflektieren. |
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Synopse der konkretisierten Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6
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Inhaltsfelder/ Inhaltliche Schwerpunkte: |
Inhaltsbezogene Kompetenzen: Konkretisierte Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 6 | |
|---|---|---|
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Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler … |
Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler … |
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Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung - Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt |
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Inhaltsfeld 2: Sprechen von und mit Gott - Bildliches Sprechen von Gott - Gebet als „sprechender Glaube“ |
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Inhaltsfeld 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott - Bibel - Aufbau, Inhalte, Gestalten |
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Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus - Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt |
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Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft - Anfänge der Kirche - Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis |
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Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche - Grundzüge der abrahamitischen Religionen |
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Synopse der konkretisierten Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 9
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Inhaltsfelder/ Inhaltliche Schwerpunkte: |
Inhaltsbezogene Kompetenzen: Konkretisierte Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 9 | |
|---|---|---|
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Sachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler … |
Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler … |
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Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung - Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung - Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns |
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Inhaltsfeld 2: Sprechen von und mit Gott - Biblische Gottesbilder - Prophetisches Zeugnis - Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung, und Indifferenz |
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Inhaltsfeld 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott - Entstehung und Sprachformen biblischer Texte - Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung |
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Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus - Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens - Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung |
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Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft - Reformation – Ökumene - Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen - Symbolsprache kirchlichen Lebens |
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Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche - Religionen als Wege der Heilssuche - Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote |
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3 Anregungen zur Kompetenzüberprüfung
Diese Anregungen nennen Methoden, mit denen zu Beginn oder am Ende einer Unterrichtsreihe, aber auch begleitend dazu, der Kompetenzstand/-erwerb der Schülerinnen und Schüler ermittelt und auch transparent gemacht werden kann. Dabei bietet es sich an, am Ende eines Unterrichtsvorhabens auf die eingangs ermittelten Kompetenzen zurückzugreifen, bspw. indem die Schülerinnen und Schüler einen Ankreuztest vom Anfang erneut ausfüllen.
Sinnvoll ist es darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit bekommen, ihre erworbenen Kompetenzen in neue Anforderungssituationen einzubringen.
- Abschlussevaluation durchführen: Selbst- und Fremdeinschätzung des Kompetenzerwerbs mit Hinweisen zur individuellen Weiterarbeit / Vertiefung….
- Ankreuztest zur Ermittlung des Vorwissens ausfüllen
- Ankreuztest: Richtig oder falsch? ausfüllen
- Ausstellung vorbereiten und durchführen
- Bilder betrachten, kommentieren, befragen
- Bilder von religiösen Vollzügen / Orten / Gegenständen sortieren
- Bildmaterial beschriften und erklären
- Brief schreiben über Erlebnisse
- Buchkritik verfassen
- Collagen erstellen
- Elfchen verfassen
- Ergebnisse in einem Rollenspiel einbringen
- Exkursion vorbereiten
- Fehlertext korrigieren
- Festtagskalender erstellen (Kirchenjahr; Feste der abrahamitischen Religionen)
- Fortschritte dokumentieren: Portfolio
- Gedicht schreiben
- Glossar erstellen
- In einem Brief auf Anfragen antworten
- (Kirchen-)Führer erstellen z.B. durch eine katholische und eine evangelische Kirche – möglichst vor Ort
- Leporello erstellen
- Lernplakat erstellen
- Leserbrief schreiben
- Materialkoffer, z.B. „Christentum“, planen
- Phantasiereise/Imaginationsübung durchführen – Assoziationen auswerten
- Psalmenbuch / Gebetbuch erstellen
- Quizspiele entwerfen und durchführen
- Schreibgespräch führen
- Schriftliche Übung durchführen
- Seite für eine Schülerzeitung gestalten
- Spiel entwerfen und spielen
- Stellungnahme verfassen
- Szenario für ein Computerspiel entwickeln
- Test zum Abschluss schreiben
- Umfrage in der Lerngruppe durchführen
- Zeitkapseln öffnen: Symbole, … erklären ….
4 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung
Grundlage für Grundsätze der Leistungsbewertung sind § 48 SchulG, § 6 APO-SI und Kapitel 3 des Kernlehrplans Katholische Religionslehre (Gymnasium Sek I).
Dementsprechend gilt am Gymnasium XY insbesondere:
- Die Leistungsbewertung / Notengebung im Fach Katholische Religionslehre erfolgt unabhängig von der Glaubensentscheidung der Schülerinnen und Schüler, denn die christliche Botschaft ist ein Angebot, dessen Annahme auf einer freien Entscheidung beruht.
- Leistungsbewertung und –rückmeldung beziehen sich auf den Erreichungsgrad der im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen (Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenz).
Vereinbarungen der Fachkonferenz
- Die Grundsätze der Leistungsbewertung werden den Schülerinnen und Schülern immer zum Schuljahresbeginn, bei Lehrerwechsel auch zum Halbjahresbeginn mitgeteilt. Ein Hinweis darauf wird im Kurs-/Klassenbuch vermerkt. – Die Erziehungsberechtigten werden im Rahmen der Elternmitwirkung informiert.
- Kriterien der Leistungsbewertung im Zusammenhang mit konkreten, insbesondere offenen Arbeitsformen werden den Schülerinnen und Schülern grundsätzlich vor deren Beginn transparent gemacht.
- Jede Lehrerin/jeder Lehrer dokumentiert regelmäßig die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen.
- Anders als Schulaufgaben werden Hausaufgaben in der Regel nicht bewertet. (Zu Art und Umfang von Hausaufgaben werden in diesem Beispielcurriculum aufgrund der aktuellen Diskussion keine Angaben gemacht. Ein Hauscurriculum müsste diesbezüglich berücksichtigen, ob es sich um eine Halbtags- oder Ganztagsschule handelt sowie welches Stundenmodell praktiziert wird. Zudem sind die aktuelle Erlasslage sowie die schulinternen Rahmenvereinbarungen zu beachten.)
- Die Leistungsrückmeldung erfolgt in regelmäßigen Abständen (zumindest zum Quartalsende) in schriftlicher oder mündlicher Form.
- Bei Minderleistungen erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern im Zusammenhang mit den Halbjahreszeugnissen Individuelle Lern- und Förderempfehlungen.
- Eltern erhalten bei Elternsprechtagen sowie im Rahmen regelmäßigen Sprechstunden Gelegenheit, sich über den Leistungsstand ihrer Kinder zu informieren und dabei Perspektiven für die weitere Lernentwicklung zu besprechen.
Im Einzelnen gelten folgende Regelungen
- In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird die von allen Schülerinnen und Schülern verbindlich zu führende Arbeitsmappe (bzw. Heft und Ordner) regelmäßig eingesammelt und geht zu 25% in die Benotung ein. Die Beurteilung folgt den im Methodencurriculum der Schule festgelegten Kriterien der Mappenführung.
- In der Jahrgangsstufe 7 schreiben die Schülerinnen und Schüler mindestens eine schriftliche Übung. Schriftliche Übungen haben nicht den Rang einer Klassenarbeit, sondern gehen als punktuelle Leistung in die Gesamtbewertung ein. Es gelten die Bestimmungen APO-SI §6, Absatz 2.
- In der Jahrgangsstufe 8 führen die Schülerinnen und Schüler ein Projekt durch. Die Beurteilung der Schülerleistung folgt den im Methodencurriculum der Schule festgelegten Kriterien.
- In der Jahrgangsstufe 9 erstellen die Schülerinnen und Schüler ein Portfolio. Die Beurteilung folgt den im Methodencurriculum der Schule festgelegten Kriterien.
- Die Beurteilung der mündlichen Mitarbeit erfolgt gemäß KLP-KR SI. Sie erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität der mündlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Für die Bewertung der Leistungen sind sowohl Inhalts- als auch Darstellungsleistungen zu berücksichtigen. Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.
- Für die Bewertung schriftlicher Leistungen sind sowohl Inhalts- als auch Darstellungsleistung zu berücksichtigen.
